Chronik

  • 1899
    Am 13.August werden die ersten Aufschreibungen im Protokollbuch vorgenommen. Es wird der Kauf eines Recks für 95 Mark beschlossen. Erster Vorsitzender ist Josef Wörner. Der Turnverein Stein ist gegründet.

  • 1907
    Der Verein finanziert sich über Spendengelder der Mitglieder eine Vereinsfahne in Form einer Standarte. Diese ist heute noch bei offiziellen Anlässen im Einsatz.
  • 1919
    15 aktive Turner sind im ersten Weltkrieg gefallen. In der Wanne wird der erste Steiner Sportplatz angelegt.
  • 1927
    Der FC Stein wird gegründet, die erste Fußballmannschaft in Stein. Im selben Jahr gegründet sich auch noch der DJK Stein als 2. Fußballverein. Es gibt also 3 Sportvereine in dem kleinen Dorf.
  • 1933
    Der TV, der FC und die DJK schließen sich mehr oder weniger freiwillig zum Turn- und Sportverein Stein am Kocher zusammen.
  • 1939
    Mit dem Beginn des 2. Weltkrieges wird der reguläre Spielbetrieb eingestellt. Fast alle Spieler müssen in den Krieg ziehen, aus dem die meisten nicht mehr zurückkehrten.
  • 1946
    Der SV Viktoria Stein wird unter Einwilligung der US-Militärregierung neu gegründet und tritt somit die Nachfolge des TSV Stein an. Der alte Sportplatz in der Wanne ist mit Notbaracken überbaut, so dass der Verein auf der Suche nach einer Alternative ist. Da die Seewiesen ein landwirtschaftlich nutzloses Sumpfloch ist, bekommt der Verein dort von der Gemeinde ein Gelände zugeteilt.
  • 1948
    Eine Gesangsabteilung wird gegründet, diese besteht bis 1964. Die Steiner Fußballer wechseln aufgrund der kürzeren Entfernungen bei Auswärtsspielen vom Badischen ins Württembergische.
  • 1950
    Der Sportplatz in den Seewiesen wird eingeweiht. Der TSV ist in seiner heutigen Heimat angekommen.
  • 1956
    Der Verein wird unter der bis heute unveränderten offiziellen Bezeichnung TSV Viktoria 1899 e.V. Stein am Kocher ins Vereinsregister eingetragen.
  • 1958
    Die Steiner Turn- und Festhalle wird eingeweiht. Diese konnte auch Dank der großen ehrenamtlichen Hilfsbereitschaft der TSV- Mitglieder errichtet werden. Die Trainings- und Übungsmöglichkeiten verbessern sich deutlich.
  • 1963
    Der Neubau des Sportplatzes und des Sportheimes beginnt. Nach 14 Monaten Bauzeit kann am 15. August 1964 das Sportgelände eingeweiht werden. Ohne die Hilfe der amerikanischen Soldaten wäre dieses Bauvorhaben nicht möglich gewesen.
  • 1971
    Die Handballabteilung wird gegründet.
  • 1973
    Im Sommer wird das 2. Spielfeld in Betrieb genommen. Am 15.10.1973 wird die Tennisabteilung gegründet.
  • 1983
    Das erweiterte Sportheim wird am 11. Juni in Betrieb genommen.
  • 1988
    Das Kunstrasenfeld wird anstelle des Asphaltplatzes angelegt.
  • 1996
    Das letzte Schlossfest findet in der Presteneck statt.
  • 1997
    Markus Würth wird das 1000. Mitglied des TSV. Im Fußballbereich beginnt die Kooperation mit dem TSV Kochertürn, der Grundstein für die heutige SGM ist gelegt.
  • 1999
    Das hundertjährige Jubiläum wird mit einem Festakt und einem viertägigen Sportfest gefeiert. Höhepunkt ist ein Fußballspiel zwischen dem TSV und dem damaligen Zweitligisten SV Waldhof Mannheim.
  • 2002
    Am 08.03.wird die Handballspielgemeinschaft Kochertürn/Stein im Steiner Sportheim gegründet.
  • 2007
    Die erste Fußballmannschaft wird Meister der Kreisliga und steigt erstmals in die Bezirksliga auf.
  • 2010
    Die erste Frauenmannschaft der HSG wird nach einem wahren Handballkrimi in Burladingen bei Ulm württembergischer Handballmeister und steigt in die Baden-Württembergliga auf. Der bisher größte sportliche Erfolg des Vereins.
    Aus der Kooperation Fußball mit dem TSV Kochertürn geht die SGM Stein/Kochertürn hervor.

Chronik Vereinsvorsitzende

1899-1904         Josef Wörner
1904-1911          Albert Schad
1911-1939          Emil Lang
1946-1947         Albert Sauter
1947-1949         Fritz Jochim
1949-1951         Hermann Ritter
1951-1952         Ernst Hintenach
1952-1971         Leonhard Spohrer
1971-1985         August Bohnert
1985-1995        Adelbert Trabold
1995-2015        Eduard Würth
seit    2015        Klaus Scholl